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Blumen FAIR-Kaufen: FAIR-Handeln Drucken E-Mail
Blumen sind schön – keine Frage, aber schenken sie tatsächlich allen Freude, die mit ihnen in Kontakt kommen?

Der überwiegende Anteil an Schnittblumen in Europa stammt von Blumenfarmen aus Blumenanbauländern wie Ecuador, Kolumbien, Kenya oder Tansania, wo es keine oder nur lasche Arbeits- und Umweltschutzbestimmungen gibt: Geringe Löhne, keine schriftlichen Verträge, kein Mutterschutz, Verbot von Gewerkschaften, gesundheitliche Probleme aufgrund des hohen Pestizideinsatzes und fehlende Arbeitskleidung sind nur einige wenige, für den durchschnittlichen Mitteleuropäer undenkbare Aspekte, die den auf Blumenfarmen arbeitenden Menschen das Leben schwer machen, damit wir „billige Blumen“ bekommen.

Das "Flower Label Program ", kurz: FLP, setzt sich für ökologische und soziale Standards im Blumenhandel ein. Das FLP-Label ist „der Bruder“ zum Fairtrade-Label für Lebensmitteln (Eine Welt Läden). Wie schön, dass diese Familie am wachsen ist. Daher gibt’s schon weitere „Geschwister“ für Teppiche (STEP-Label) und Kleidung (Clean Clothes Kampagne). Sogar im Fairen & Integrativen Tourismus ist schon ein Kind geboren (respect)
 
  DI Siegfried Lerchbaumer
  Energie & Bauökologie, Raumlufthygiene
  Techn. Büro für Physik u. Bauökologie e.U.
Brunnenfelderstraße 23, A-6700 Bludenz
Tel. und Fax: +43/(0)5552/66115
siegfried.lerchbaumer@bau-oekologie.at

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